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Französischer Apfelkuchen!

Gâteau invisible aux pommes 

Der unsichtbare Apfelkuchen – zart, saftig & einfach magisch!

Apfelkuchenrezepte gibt es wahrscheinlich Millionen oder wie Sand am Meer. Und ihr könnt mir glauben, ich habe in meinem Leben schon gefühlt tausende Apfelkuchen in allen Varianten gebacken – in Kochkursen, für Caterings, für private Feiern, etc.!
Und irgendwann wurde dieser mein absoluter Lieblingskuchen, weil er fast mehr Frucht als Teig ist – daher wohl auch der Name dieses französischen Klassikers. Mein Mann und meine Freunde lieben ihn und fragen immer, wann ich ihn wieder backe. Die hauchdünn geschnittenen Apfelscheiben verschwinden nicht im Teig, sondern genau umgekehrt.
Was übrig bleibt? Ein unglaublich saftiger, fruchtiger Apfelkuchen mit zartem Schmelz, der fast an ein Soufflé erinnert. Ganz ohne Boden, ohne Schnickschnack – nur Äpfel, etwas Teig, ein Hauch Zimt und Butter. Dadurch kommt der Apfelgeschmack sehr intensiv heraus und der Kuchen ist auch als Dessert wunderbar geeignet, weil er leicht ist und im Mund fast schmilzt.
Ich serviere ihn gern lauwarm mit einem Klecks Crème fraîche, Sahne oder – wenn es richtig festlich werden darf – mit selbstgemachter Salzkaramellsauce  → Link zur – (Salzkaramellsauce)
Und das Beste? Er ist schnell gemacht, der Aufwand ist überschaubar und er hält sich auch wunderbar ein paar Tage im Kühlschrank. Wenn überhaupt etwas übrig bleibt …
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Zutaten:

Für 1 Kastenform

  • 1 kg mürbe Bio-Äpfel (z. B. Topaz oder Strudelsorte)
  • Saft einer Zitrone
  • 3 Eier
  • 80 g Zucker
  • 30 g geschmolzene Butter
  • 140 ml Milch
  • 110 g glattes Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Zimt & Rum nach Geschmack
  • Mandelblättchen zum Bestreuen

 

Zubereitung

  1. Äpfel schälen, entkernen und mit einer Mandoline oder einem scharfen Messer in hauchdünne Scheiben hobeln. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
  2. Eier mit dem Zucker cremig schlagen, dann Butter, Milch, Zimt und optional Rum unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver und Salz zur Eimasse geben und zu einem glatten Teig verrühren.
  4. Die Apfelscheiben unterheben – sie sollten vollständig mit Teig benetzt sein (es wirkt fast wie ein Apfelsalat im Kuchenteig).
  5. Kastenform am Boden mit Backpapier auslegen, evtl. leicht fetten. Masse einfüllen, glatt streichen und mit Mandelblättchen bestreuen.
  6. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Heißluft) ca. 45–55 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und der Kuchen durchgebacken ist. → Stäbchenprobe nicht vergessen! Sollten die Mandelblättchen zu schell braun werden, deckt den Kuchen mit Alufolie ab und backt ihn fertig.

Mein Tipp: Lauwarm serviert mit Crème fraîche, Schlagobers oder Salzkaramellsauce wird er zum Festtagsdessert!

Warum dieser Kuchen so besonders ist

  • Äpfel: Reich an Ballaststoffen, Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen. Sie sorgen für Saftigkeit, Süße und ein leichtes Aroma.
  • Bio-Qualität: Warum ich bei Äpfeln Bioqualität bevorzuge? Auch wenn die Äpfel in diesem Rezept geschält werden, achte ich möglichst auf Bioqualität. Studien zeigen, dass konventionell angebaute Äpfel häufig Rückstände von Pestiziden enthalten, die nicht nur auf, sondern teils auch im Fruchtfleisch messbar sind – vor allem bei systemischen Spritzmitteln, die in die Pflanze eindringen. Zudem deuten Untersuchungen darauf hin, dass Bio-Äpfel im Durchschnitt höhere Mengen an sekundären Pflanzenstoffen (wie Polyphenolen oder Flavonoiden) enthalten, die nicht nur für den Geschmack, sondern auch für die antioxidative Wirkung eine Rolle spielen.
  • Wenig Teig, viel Frucht: Durch das Verhältnis von fast 80 % Apfelanteil ist er besonders leicht und bekömmlich.
  • Tradition & Moderne: Französischer Klassiker, der durch Einfachheit überzeugt und immer ein Hingucker ist.

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